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Pflegeversicherung
Pflege betrifft nicht nur alte Menschen. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung genügt, und die gesetzliche Leistung deckt davon nur einen Teil.
Pflegeversicherung kurz erklärt
Pflegebedürftig wird man nicht erst im hohen Alter; ein Unfall oder eine schwere Erkrankung genügt. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt dann einen festen Betrag, nicht die tatsächlichen Kosten, und was darüber liegt, tragen die Betroffenen und ihre Familien. Eine private Pflegezusatzversicherung zahlt einen vereinbarten Betrag und schließt genau diese Lücke. Wer heute vorsorgt, hält den Lebensstandard und nimmt der Familie die Frage, wer den Rest bezahlt.
Ein Heimplatz bei Pflegegrad 4: was bleibt an Ihnen hängen?
Ein Heimplatz kostet5.532 Euroim Monat
- Das trägt die PflegekasseEin gesetzlich festgelegter Betrag. Er steigt nicht mit dem Preis des Heims.2.168 Euroim Monat
- Das zahlen Sie selbstWas nach dem Anteil der Pflegekasse übrig bleibt.Darin stecken, je Monat
- Pflege und Ausbildung1.775 Euro
- Unterkunft und Verpflegung1.068 Euro
- Investitionskosten521 Euro
Das ist abgesichert
- Pflegetagegeld als fester, frei verwendbarer Tagesbetrag
- Pflegekostentarif zur Erstattung der Restkosten
- Pflegerente als monatliche Leistung nach Pflegegrad
- Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch eine staatlich geförderte Variante mit Annahmegarantie. Ihre Leistung ist klein, und wir raten selten dazu
Häufig übersehen
- Die gesetzliche Pflege deckt nur einen Teil der Kosten, und der Abstand wächst
- Im ersten Jahr ist die eigene Belastung am größten: Den Zuschuss der Pflegekasse auf den Pflegeanteil gibt es gestaffelt nach Aufenthaltsdauer, im ersten Jahr 15 Prozent, im zweiten 30, im dritten 50 und ab dem vierten Jahr 75 Prozent
- Auch Unterkunft, Verpflegung und die Investitionskosten des Heims zahlen die Bewohner selbst; zusammen sind das rund die Hälfte der monatlichen Rechnung
- Bei Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse im Pflegeheim nichts
- Bei erschöpften Mitteln können Kinder ab einer Einkommensgrenze herangezogen werden
- Spätere Vorerkrankungen erschweren den Abschluss
Für wen ist das sinnvoll?
- Wer Angehörige finanziell entlasten will.
- Junge Menschen, die sich früh und mit kleinem Beitrag einen Platz sichern wollen.
- Wer den Lebensstandard im Alter sichern will.
Gut zu wissen
- Pflege ist keine Frage des Alters allein. Ein Unfall oder eine schwere Krankheit trifft auch Menschen mitten im Berufsleben, und dann fehlt neben der Pflege auch das Einkommen.
- Ein früher Abschluss ist meist deutlich günstiger. Der Beitrag richtet sich nach dem Alter beim Eintritt und bleibt danach die Grundlage.
- Wählen Sie die Form passend zum Bedarf: Tagegeld, Kostentarif oder Rente.
- Manche Verträge bringen mehr mit als Geld. Eine Vermittlung von Heim- oder Kurzzeitpflegeplätzen und eine Beratungshotline sind im Ernstfall oft die dringlichere Hilfe, weil ein freier Platz sich nicht kaufen lässt.
- Rechnen Sie mit dem Wert Ihres Bundeslandes. Die Eigenbeteiligung unterscheidet sich zwischen den Ländern um mehrere Hundert Euro im Monat; wer mit dem Bundesschnitt plant, plant für Magdeburg zu hoch.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Die Tarife am Markt unterscheiden sich deutlich. Diese Punkte sehen wir uns vor einer Empfehlung besonders an.
- Form der Leistung
- Tagegeld, Kostenerstattung oder Rente. Die Formen unterscheiden sich darin, wie frei Sie über das Geld verfügen.
- Leistung je Pflegegrad
- Entscheidend ist, ab welchem Pflegegrad und in welcher Höhe geleistet wird. Manche Tarife zahlen erst ab einem höheren Grad.
- Beitragsentwicklung
- Der Beitrag steigt mit dem Eintrittsalter deutlich. Wie er sich über die Laufzeit entwickelt, gehört in den Vergleich.
- Beitragsbefreiung im Leistungsfall
- Gute Tarife stellen die Beitragszahlung ein, sobald geleistet wird.
- Wartezeit, Gesundheitsprüfung und spätere Erhöhung
- Wartezeit und Gesundheitsfragen unterscheiden sich je nach Tarif; es gibt Tarife ganz ohne Wartezeit. Dazu gehört die Frage, ob sich die vereinbarte Leistung später ohne erneute Gesundheitsprüfung anheben lässt. Wer jung und günstig einsteigt, braucht diesen Weg nach oben.
Wenn etwas passiert, sind wir an Ihrer Seite
Tritt der Pflegefall ein, unterstützen wir bei Antrag und Nachweisen gegenüber der Gesellschaft.
Häufige Fragen
Warum reicht die gesetzliche Pflege nicht?
Was kostet ein Heimplatz wirklich?
Wird es mit den Jahren günstiger?
Wann sollte ich abschließen?
Welche Form ist besser?
Vorsorgen, solange es keine Frage ist
Sagen Sie uns Ihr Alter und wie Sie im Fall der Fälle leben möchten, zu Hause oder im Heim. Unser Team rechnet aus, welcher Betrag die Lücke schließt, und vergleicht die Tarife. Wer früh anfängt, hat die Wahl unter allen Angeboten. Kostenlos und unverbindlich.


