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Grundfähigkeitsversicherung
Gehen, Greifen, Sehen, Hören: Ohne diese Fähigkeiten ist kaum ein Beruf zu machen und kaum ein Alltag. Verlieren Sie eine davon dauerhaft, zahlt dieser Vertrag eine feste Rente.
Grundfähigkeitsversicherung kurz erklärt
Die Grundfähigkeitsversicherung setzt nicht am Beruf an, sondern an dem, was Ihr Körper noch kann. Verlieren Sie eine versicherte Fähigkeit wie Gehen, Greifen, Sehen oder Hören dauerhaft, zahlt sie die vereinbarte monatliche Rente, ganz gleich, ob Sie noch arbeiten können. Sie ist der Weg für Menschen mit körperlicher Arbeit und für alle, denen die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist oder verwehrt bleibt.
Die Fähigkeiten, an denen die Rente hängt
Bewegen
Gehen, Stehen, Knien und Treppensteigen.
Heben und Tragen
Lasten aufnehmen und über eine Strecke bewegen.
Gebrauch der Hände
Greifen und Halten.
Sinne
Sehen, Hören und Sprechen.
Das ist abgesichert
- Vereinbarte monatliche Rente, wenn eine versicherte Grundfähigkeit dauerhaft verloren geht
- Fähigkeiten des Bewegens wie Gehen, Stehen, Knien und Treppensteigen
- Gebrauch der Hände, etwa Greifen und Halten
- Sinne wie Sehen, Hören und Sprechen
- Bei manchen Gesellschaften zählt auch das Autofahren zu den versicherten Grundfähigkeiten
- Die Leistung hängt am Verlust der Fähigkeit, nicht am ausgeübten Beruf
Häufig übersehen
- Kein Ersatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer nicht mehr arbeiten kann, ohne eine versicherte Grundfähigkeit zu verlieren, erhält hier keine Leistung
- Psychische Erkrankungen sind marktüblich nicht abgedeckt; einzelne Gesellschaften bieten sie inzwischen als Baustein an
- Erst der im Vertrag beschriebene Umfang des Verlusts löst die Zahlung aus, nicht schon eine Einschränkung
- Vor Abschluss steht eine Gesundheitsprüfung; bestehende Beschwerden können zu Ausschlüssen führen
Für wen ist das sinnvoll?
- Menschen mit körperlicher Arbeit, deren Hände und Rücken das Werkzeug sind.
- Selbstständige ohne einfachen Zugang zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
- Wer dort an den Gesundheitsfragen oder am Beitrag scheitert.
Gut zu wissen
- Prüfen Sie zuerst die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie greift weiter; die Grundfähigkeit ist der Weg, wenn jene nicht zu bekommen oder zu teuer ist.
- Lesen Sie im Bedingungswerk, wie jede Fähigkeit beschrieben ist. Dort steckt der Unterschied zwischen zwei Tarifen, nicht in der Länge der Liste.
- Achten Sie auf die Fähigkeiten, die Ihr Alltag wirklich braucht.
- Klären Sie, ob sich die Rente später ohne neue Gesundheitsfragen erhöhen lässt.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Die Tarife am Markt unterscheiden sich deutlich. Diese Punkte sehen wir uns vor einer Empfehlung besonders an.
- Umfang des Fähigkeitenkatalogs
- Wie viele Fähigkeiten ein Tarif führt und wie eng er sie beschreibt, ist der auffälligste Unterschied am Markt.
- Beschreibung des Verlusts
- Vorausgesetzt wird in der Regel der vollständige Verlust einer Fähigkeit. Wie der Vertrag ihn beschreibt, sehen wir uns im Bedingungswerk mit Ihnen an.
- Leistungsdauer
- Sie gilt so, wie Sie sie bei Vertragsbeginn vereinbaren. Sinnvoll ist eine Laufzeit bis zum Übergang in die Altersrente.
- Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung
- Ob sich die Rente bei Heirat, Geburt oder Hauskauf ohne neue Fragen erhöhen lässt, ist ein Unterschied, der spät auffällt.
Wenn etwas passiert, sind wir an Ihrer Seite
Melden Sie den Verlust der Fähigkeit früh und sammeln Sie die ärztlichen Befunde. Wir prüfen die Deckung, melden den Fall der Gesellschaft und begleiten die Regulierung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung?
Was ist besser?
Welche Fähigkeiten sind versichert?
Muss ich Gesundheitsfragen beantworten?
Was Ihr Körper kann, entscheidet mit
Sagen Sie uns, was Sie beruflich tun und wie Ihre Gesundheit dasteht. Unser Team vergleicht, welche Fähigkeiten die Gesellschaften versichern und wie hoch die Rente ausfallen sollte, damit sie im Ernstfall reicht. Wer heute gesund ist, hat die freie Wahl unter den Angeboten. Kostenlos und unverbindlich.


